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System Kamera (APS-C)

APS-C steht für „ Advanced Photo System Classic“ und ist ein Standard, den Kodak 1996 für fotografische Filme eingeführt hat.

In Digitalkameras werden überwiegend Bildsensoren verbaut, die kleiner sind als das Kleinbildformat (KB) 24mm x 36mm. Beim APS-C-Format misst der Sensor etwa 2,5 zu 1,67 Zentimeter. Weil die Brennweite der Objektive ausschließlich von ihrer Konstruktion abhängt, bleibt diese immer gleich, und damit völlig unabhängig von der Größe des Bildsensors der angesetzten Kamera.
Deshalb wird im Innenraum der Kamera immer der gleich große Bereich identisch ausgeleuchtet. Kleinere Bildsensoren können zwangsläufig nur Teile des Motivs erfassen, weil ihre Fläche kleiner ist. Die Motivteile, die in den Randbereichen liegen, die den kleineren Sensoren gegenüber KB-Sensoren fehlen, landen ungenutzt auf dem schwarz ausgekleideten Innenraum der Kamera. So entsteht der Eindruck, daß mit einer längeren Brennweite fotografieren wird, weil scheinbar ins Bild hineingezoomt wurde.
Da der APS-C-Sensor mit ca. der halben Fläche des Vollformatsensors auch meist ca. eine um einen Lichtwert schlechtere Bildqualität liefert (vergleiche z.B. die nutzbare ISO-Zahl), reicht die Sensorgröße (auch mit sehr lichtstarken Objektiven der Vollformat-Klasse) oft nicht für Sportaufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen aus.
Durch den Crop-Faktor mit einer Brennweitenverlängerung von 1,5 bis 1,6 lassen sich Teleobjektive (auch Zooms) der Vollformat-Klasse im Bereich von 400-600 mm (teilweise mit zusätzlichem 1,4-Fach-Telekonverter) vor allem für die Tierfotografie verwenden und ersparen in einigen Fällen so die sündhaft teure Anschaffung von extremen Teleobjektiven in der Vollformat-Klasse.


Vorteile:

Der Vorteil liegt ganz klar in der Bauweise. Dadurch dass DSLM Kameras über keinen Spiegel verfügen, können sie extrem klein und kompakt gebaut werden.
Ein weiterer Vorteil ist, daß die Systemkameras über keinen optischen Sucher verfügen. Das mag erstmals komisch klingen, doch es ist meiner Meinung nach ein Vorteil, denn es kommen elektronische Sucher zum Einsatz.
Das Angebot an unterschiedlichen Herstellern ist groß - das Preis/Leistungs- Verhältnis ist günstig.

Nachteile:

Da APS-C-Sensoren nur rund die Hälfte der Fläche eines Vollformat-Sensors besitzen, fangen sie auch nur rund die Hälfte des Lichtes ein. Deshalb ist die Bildqualität bereits rein physikalisch betrachtet immer geringer als bei Vollformat.
Durch den sogenannten Crop-Faktor ist die Schärfentiefe größer als bei Vollformat-Kameras. D.h. man kann bei gleichen Objektiven z.B. bei Porträts nicht so leicht den Hintergrund freistellen. Hinzu kommt, dass die Objektive für APS-C oft eine hohe Anfangs-Blendenöffnung besitzen, sodass der Schärfentiefenbereich sich nochmals erhöht.
Über den optischen Sucher siehst du nur den Bildausschnitt, sowie die Einstellungen die Du bei der Kamera eingestellt hast. Das hat den Nachteil dass Du nicht siehst wie sich die Einstellungen verändern. Der Vorteil: es gibt absolut keine Verzögerung beim Ein- und Auszoomen.
Es lassen sich kaum Lichtstarke und hochwertige Objektive finden, die speziell für die APS-C-Klasse einsetzbar sind.
Meine Bewertung:
4 von 5 Sterne
Zuletzt aktualisiert am: 25.02.2018
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